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Bei uns hat sich mal wieder einiges getan, also ist es an der Zeit endlich mal wieder etwas zu schreiben.

Möttchen und Rabauke gehen seit dem 01.04. nämlich in einen neuen Kindergarten.Wir standen für diesen Sommer bereits auf diversen KiTa-Wartelisten, da Rabauke bisher ja nur 3 Mal die Woche vormittags in der Waldgruppe betreut war und ich für mein Fernstudium definitiv mehr Zeit zum Lernen brauche. Leider haben wir in der KiTa, die nur zwei Straßen weiter liegt, keinen Platz für beide Kinder bekommen. Möttchen wollte aber unbedingt auch wechseln, da ihr die morgendliche Fahrerei inkl.Stau gehörig auf die Nerven ging. Da war ich mit ihr übrigens ganz einer Meinung.

Nun haben wir im Nachbarstadtteil für beide Kinder einen Vormittagsplatz bekommen und durften diesen auch schon antreten. Plan ist es, zukünftig mit dem Rad dorthin zu fahren. Aus diesem Grund werden wir uns vermutlich auch wieder einen Fahrradanhänger anschaffen, denn das Möttchen kann leider noch nicht selbst Rad fahren und mit dem Laufrad ist die Strecke doch ein wenig zu lang. Parallel denke ich über die Anschaffung eines E-Bikes nach. Schließlich sind meine Knie, nicht mehr die Besten und ich erhoffe mir dadurch mit der Familie zukünftig auch längere Fahrradtouren machen zu können.

Mein Studium läuft so lala. Die Klausur des letzten Semesters habe ich gar nicht erst geschrieben, da mir vorher einfach die Zeit zum Lernen gefehlt hat. Umzug, Eingewöhnung vom Rabauken und dann noch ständig jemand krank. Ich hoffe dieses Semester läuft es besser.

Alle Jahre wieder

kommt das Magen Darm Virus.

Es ist doch zum Kotzen – im wahrsten Sinne des Wortes. Wer hat nur diese widerliche Krankheit erfunden und wieso müssen Kinder da so oft durch? Als ich noch keine Kinder hatte, war ich bestimmt über 10 Jahre nicht an MD erkrankt. Seit die Kinder da sind, nehmen wir mindestens einen MD-Virus im Jahr so richtig mit.

Aktuell ist „nur“ das Möttchen richtig betroffen. Pünktlich zum KiGa- Weihnachtsfest wurde sie krank. Von Freitag auf Samstag stand mein Mann ihr zur Seite. Ab mittags war der Spuk dann vorbei. Heute Nacht dann plötzlich Fieber und nochmal eine Ladung. Seit dem ist Ruhe – zum Glück. Ich selbst kann mit MD ja so gar nicht. Ich werde regelrecht paranoid. Ich bin meinem Mann so wahnsinnig dankbar, dass er diesen Ekeljob immer übernimmt.

Nun sitze ich hier und bete, dass der Rest der Familie verschont bleibt. Wobei mein Verdauungstrakt auch nicht ganz so arbeitet, wie er soll – aber so lange das alles den Weg der Schwerkraft nimmt, kann ich damit leben.

Mein Mann ist übrigens auch krank geschrieben, denn so richtig gut geht es auch ihm nicht. Und MD will man beim besten Willen ja nun auch nicht in der ganzen Belegschaft verteilen.

Drückt uns die Daumen, dass wir alle bald wieder richtig fit sind und die Vorweihnachtszeit noch etwas genießen können. Das Möttchen muss doch irgendwann die ganze Adventskalenderschoki noch essen 😉

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Heute ist doch tatsächlich auch bei uns im Norden der erste Schnee gefallen. Da mussten natürlich die ersten Plätzchen gebacken werden. Mürbeteigplätzchen stehen jedes Jahr auf dem Plan. Da können auch die Kinder so toll mithelfen. Ich freu mich aber auch auf’s alleine backen, wenn die Kinder im Kindergarten sind.

Ich bin dann mal Rezepte stöbern.

Ich geb’s zu: Ich bin ein Schisser. Ich bin nicht besonders gern alleine zuhause. Besonders nicht, wenn es draußen dunkel ist. Ich mache mir dann den Fernseher an, die Rolläden runter und lenke mich ab. Das klappt in der Regel ganz gut. Aber schon das kleinste Geräusch kann mich aus der Fassung bringen. So wie heute.

Göttergatte hat heute Abend einen Termin und wird wohl erst spät heim kommen. Eine genaue Zeit weiß ich nicht. So sitze ich also im Wohnzimmer vorm Fernseher und höre ihn die Haustür öffnen. Zumindest denke ich das. Aber er kommt nicht rein. Naja, ist er wohl erst zur Toilette gegangen, denke ich mir. Aber auch nach einer Weile kommt er nicht rein. Ich schleiche mich also vorsichtig in den Flur und stelle fest: seine Jacke ist nicht da. Nein, er ist noch nicht Zuhause!

Ich schaue noch eine Weile fern und fühle mich unwohl. Ich frage mich, ob wohl jemand anders herein gekommen sein könnte….

Irgendwann entschließe ich mich ins Bett zu gehen, also schnell die Treppe rauf. Oben angekommen knipse ich zunächst das Badlicht an. War da nicht ein Lichtschein im Schlafzimmer? Ich gehe ins Bad und lasse sofort den Blick schweifen. Hat sich hier jemand versteckt? Nein! Zum Glück ist keiner da. Ich horche… nichts. Alles still.

Dann gehe ich ins Schlafzimmer. Schnell das Licht an und Rundumblick. Nichts. Puh! Ich habe immernoch Herzklopfen und öffne den Kleiderschrank. Ich schaue hinter jede Tür – es könnte sich ja jemand im Schranl versteckt haben! Natürlich finde ich auch hier nichts. Aber ich brauche das. Ich muss einfach nachsehen.

Nun liege ich im Bett. Das Licht lasse ich noch an. Ich höre Geräusche und kann sie nicht einordnen. Irgendwas knackt, etwas rumpelt. Mir macht das Angst. Was, wenn doch jemand im Haus ist?  Ich liege da und lausche.

Hoffentlich kommt er bald.

Muffin

 

Heute war so ein richtig kuscheliger, verregneter Sonntag. Da keiner von uns Lust hatte vor die Tür zu gehen, nutzte ich den Mittagsschlaf des Rabauken um mit Möttchen Muffins zu backen.

Zu einem einfachen Tassenrezept – perfekt, wenn man mit Kindern backt, die noch keine Zutaten abwiegen können – fügten wir noch ein paar klein geschnittene Kinderriegel und Schokostreusel hinzu. Als die Muffins und der zusätzlich entstandene Kastenkuchen (meine Tassen waren wohl etwas zu groß) im Ofen waren, entschieden Möttchen und ich uns noch etwas zu basteln.

Vor einiger Zeit hatte ich bei Jako-o  bereits kleine Weihnachtsanhänger zum Prickeln bestellt. Das Set besteht aus verschiedenfarbigen Kärtchen im Postkartenformat, auf denen insgesamt 2x 21 Motive aufgedruckt sind.

Die aufgedruckten Punkte werden dann mit einer Pricknadel durchgestochen. Diese ist nicht im Set dabei. Auch die benötigte Filz-Unterlage muss man extra bestellen. Anschließend kann man die Anhänger noch bemalen. Nun müssen sie noch ausgeschnitten, und mit einem Faden versehen werden. Fertig. Das Ausschneiden überließ das Möttchen jedoch lieber mir. Ihr fehlt dafür noch etwas das fein-motorische Geschick.

Nachteil ist, dass das Papier recht dünn ist und die Anhänger somit nicht so stabil sind. Also eher nichts für den Weihnachtsbaum. Wir werden sie nun einfach ans Fenster hängen. Das Prickeln machte uns aber großen Spaß. Eins der fertigen Stücke sah dann so aus:image

Anschließend wurden dann noch einige der Muffins gemeinsam mit dem Rabauken verziert. Für Möttchen gehören da einfach bunte Streusel drauf. Und ich muss sagen, die fertigen Exemplare schmeckten uns ganz wunderbar. Allerdings mit Ausnahme unseres Rabauken. Er mag keinen Kuchen und probiert ihn auch nicht mehr. Naja, dann gab es eben ein paar Waldtierkekse für ihn. Rundum hatten wir einen sehr gemütlichen Sonntag.

Und plötzlich läuft’s

Ich hätte niemals damit gerechnet, aber der Groschen ist gefallen. Mein Sohn ist eingewöhnt. Im Auto fragt er zwar noch, ob ich aus seinem Kindergarten wegfahre, stört sich aber nicht mehr daran. Er kündigt mir an, dass er nicht weinen werde und so kommt es dann auch. Wir verabschieden uns, noch ein Küsschen und dann darf er mich raus schubsen. Dann noch winken und ich kann fahren – ganz einfach so. Ich bin wahnsinnig stolz! Und was man alleine in den 3,5 Stunden so alles schaffen kann. Der reinste Wahnsinn 🙂

Wie ich bereits bei meinem letzten Post geahnt hatte, läuft die Eingewöhnung meines Rabauken nicht ganz so einfach. Das Möttchen ist eben ein ganz anderer Charakter. Was ich ja auch gut finde! Dennoch dürfte es Rabauke doch gerne auch etwas leichter fallen Mama los zu lassen. Nachdem wir 2 Wochen gemeinsam im Wald waren, kamen die Herbstferien. Es war zwar nur eine Woche, dir reichte aber, um an Tag 1 alle bisherigen (kleinen) Erfolge in Vergessenheit geraten zu lassen.

Ein eigentlich angedachter Trennungsversuch konnte nicht stattfinden. Rabauke klammerte ganz schrecklich an mir und ließ mich kaum aus den Augen. An Tag 2 klappte es bis zum Morgenkreis super. Er spielte mit den Tagesmüttern und den anderen Kindern ohne mich eines Blickes zu würdigen. Dann war es vorbei mit dem Frieden. Er machte einen riesen Aufstand und wollte nach Hause. Wir waren kurz davor zu gehen, als es einer TaMu gelang ihn zum Frühstücken zu überzeugen (aber nur mit Mama an der Hand – er ließ mich während des gesamten Frühstücks nicht los). Nach dem Frühstück hatte er seinen Frust überwunden und spielte noch ganz toll bis zum Abschlusskreis. Die TaMü und ich besprachen, dass wir am nächsten Tag eine frühe Trennung probieren wollten. Bringen, rausschubsen lassen und gehen (und um die Ecke im Auto warten).

Ich hatte niemals damit gerechnet, dass das klappen würde, aber Rabauke belehrte mich eines besseren. Alles klappte wie besprochen. Nach einiger Zeit konnte ich sogar nach Hause fahren (ich bin in wenigen Minuten am KiGa, wenn was ist) und er blieb tatsächlich den ganzen Vormittag alleine dort. Ganz stolz erzählte er allen davon, wie er mich rausgeschubst hatte. Dann kam das Wochenende.

Heute sollte es dann eigentlich wieder genauso laufen, aber dem war nicht so. Rabauke war müde und klammerte sich an mir fest. Gehen? Niemals. Er weinte ganz fürchterlich und so konnte ich ihn einfach nicht alleine lassen. Es dauerte ca eine 3/4 Stunde, bis er sich einigermaßen beruhigt hatte. Dann wagten wir es. Ich verabschiedete mich und ging. Er weinte wieder ganz schön und ich hätte am liebsten mit geweint.

In diesen Momenten zweifle ich – muss er da wirklich durch? Ist es das Richtige für ihn? Ginge es nicht auch anders? Aber kaum war ich um die Ecke, war er wieder ruhig. Kurze Zeit später Entwarnung per Handy – er schaue sich ein Buch an und hätte sich beruhigt. Ich könne ruhig nach Hause fahren. Sie melden sich, wenn was ist. Und ich vertraue den Tagesmüttern dort zu 100%. Sie machen das so toll mit den Lütten. Das konnte ich in meiner Zeit im Wald schon gut beobachten.

Nun sitze ich also hier zu Hause (krank, mit einer Kehlkopfentzündung) und warte, dass ich meinen Schatz wieder abholen kann. Ich weiß, dass er dort Spaß hat und es ihm eigentlich gefällt. Ich weiß auch, dass es ihm und mir gut tut mal voneinander getrennt zu sein, aber dennoch tut es mir weh ihn so dort zu lassen. Auch wenn ich weiß, dass er sich beruhigt. Es tut weh, wenn er weint, weil ich gehe. Loslassen ist schwer.